In
dieser Ausgabe
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Das
Office of Foreign Assets Control des US-Finanzministeriums
Jede
Unternehmenseinheit von ITT Industries sollte
sicherstellen, dass in seinem Programm zur Einhaltung von Exportkontrollbestimmungen
das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums Beachtung findet.
Die
meisten Exporte, die eine Zulassung erfordern, werden entweder durch das US-Handelsministerium
(für Handelswaren, bei denen die Möglichkeit militärischer Anwendung
besteht) oder durch das US-Außenministerium (für Verteidigungsprodukte,
-dienste und verwandte Technologien) kontrolliert. Das OFAC ist verantwortlich für
Wirtschafts- und Handelssanktionen gegenüber ausgewählten Ländern
und ihren Agenten, Terroristen und Drogenhändlern.
Das
US-Finanzministerium hat im Umgang mit Sanktionen eine lange Geschichte. Schon vor
dem Ersten Weltkrieg waren die Finanzen für die USA das Hauptinstrument im Wirtschaftskrieg.
Heute verbieten die Vorschriften der OFAC Transaktionen von "Personen der USA"
in Übereinstimmung mit einer komplexen Reihe von Richtlinien, die auf verschiedenen
Zielen der Außenpolitik und der nationalen Sicherheit basieren.
Mit
OFAC-Sanktionen und -Embargos werden Regierungen wie die von Kuba, Iran, Irak, Libyen,
Nordkorea, Sudan und anderen Ländern belegt. Während jedes Sanktionsprogramm
für sich steht, sollten Unternehmen sich auf ein übergreifendes Ziel konzentrieren:
Den Mitarbeitern in Schlüsselpositionen ausreichend Informationen zur Verfügung
stellen, damit sie Transaktionen erkennen und stoppen können, die im Gegensatz
zu den Vorschriften stehen.
Es
gibt vier Listen juristischer Personen, mit denen Geschäftshandlungen für
Exporteure verboten sind. Den meisten Unternehmen ist die Denied Parties List des
US-Handelsministeriums (für Unternehmen, die unter einer vom Handelsministrium
herausgegebenen Vorenthaltungsungsanweisung stehen) und die Entities List (für
ausländische Endnutzer, die in Proliferation verwickelt sind). Dann gibt es
noch die Debarred Parties List des US-Außenministeriums für Einzelpersonen
und Unternehmen, denen das Exportrecht verweigert wurde.
Weniger
bekannt ist die Liste der Specially Designated Nationals (Speziell designierte Staatsangehörige
- SDNs) des OFAC. Diese juristischen Personen in der ganzen Welt können Scheinunternehmen
oder Einzelpersonen sein, die für ein sanktioniertes Land oder eine sanktionierte
Gruppe tätig sind. Sie können auch als Terroristen oder Drogenhändler
definiert werden. Personen der USA dürfen mit SDNs keinen Handel treiben und
müssen jegliches unter ihrer Kontrolle stehende Eigentum zurückhalten,
an dem ein SDN Interesse hat.
Die
außenpolitischen Ziele der SDN-Liste unterscheiden sich von denen der Listen
des Handels- und Außenministeriums. Letztere beinhalten kein vollständiges
Handelsembargo, sondern betreffen nur Angelegenheiten des Exportrechtes und der Exportgenehmigung.
Unternehmen
der ITT sollten sicherstellen, dass Personen, die mit Export- oder anderen internationalen
Tätigkeiten zu tun haben, mit den OFAC-Vorschriften vertraut sind. Diesen Vorschriften
unterliegen alle US-Bürger und Ausländer mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung,
unabhängig von ihrem Aufenthaltsort, sowie alle Personen, die sich in den USA
aufhalten. Die Richtlinien finden auf ausländische Zweigniederlassungen von
US-Unternehmen Anwendung, jedoch nicht, mit Ausnahme von Kuba und Nordkorea, auf
ausländische Tochtergesellschaften von US-Unternehmen.
Die
Leser werden sich vielleicht daran erinnern, dass in der letzten Januarausgabe von
"In
unseren Händen: Extra"
beschrieben wurde, wie Unternehmenseinheiten jetzt über die OCR-Services-Website
prüfen können, ob derzeitige oder zukünftige Kunden auf der SDN-Liste
stehen. Die Website steht jetzt allen Unternehmen von ITT Industries zur Verfügung.
Jede Unternehmenseinheit, die in den internationalen Handel involviert ist, sollte
sich einen Namen und ein Passwort zulegen und sich mit der OCR-Website vertraut machen.
Das
OFAC bietet Informationen auf seiner Website unter http://www.treas.gov/ofac,
ansonsten ist das OFAC telefonisch unter ++ 1-800-540-6322 zu erreichen. Konsultieren
Sie im Zweifelsfall den Bevollmächtigten Ihrer Einheit, Ihren Exportadministrator
oder die Rechtsabteilung Ihres Unternehmens.
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Bericht
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Vier
Fakten zu OFAC
Programme
zur Einhaltung der Exportkontrolle sollten der OFAC-Kontrolle Beachtung schenken.
OFAC
zielt auf alle Transaktionen ab, nicht nur auf Waren.
Speziell
designierte Staatsangehörige (SDNs) sind nicht einfach zu erkennen. Viele haben
Namen und Adressen, die völlig normal klingen. Dennoch werden sie vom OFAC als
Scheinunternehmen für ein Land oder eine andere juristische Person angesehen,
die unter Sanktionen steht.
Besuchen
Sie die Website der "OCR Services", um Ihre Kunden mit der SDN-Liste zu
vergleichen. |