In
dieser Ausgabe
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Die
Preisträgerin des Junior Water Prize Stockholm
Ein
persönliches Gespräch über H20
Wissenschaftler
behaupten, dass
wir alle zu 98 Prozent aus Wasser bestehen. Im Falle von Katherine Holt ist der Prozentsatz
zweifellos höher.
Am
13. August wurde Holt zur Preisträgerin des Stockholmer Junior Water Prize 2002
gekürt. Der jährliche Preis und der Wettbewerb werden von ITT Industries
gesponsert, um auf diesem Wege junge Menschen anzuregen, sich für Umweltprobleme
im Wasserbereich zu interessieren. Auf diesem Gebiet braucht Holt nicht viel Hilfe.
Wo andere Jugendliche davon träumen, Sportstars oder Sängerinnen zu werden,
träumt sie davon, mit Wasser zu arbeiten.
"Ich
wollte immer Biologin werden und habe mich schon immer sehr stark für alles
interessiert, was mit Wasser zu tun hat," sagt die 18-jährige, die soeben
ihr erstes Semester an der James Madison University begann. "Wir wuchsen in
der Nähe der Chesapeake Bay [in Virginia] auf, und ich erinnere mich, für
die Schule ein Ablaufprojekt für sauren Regen durchgeführt zu haben, als
ich 10 oder 11 war."
Dafür
bekam Holt die Bestnote "A"; ihr jüngstes Wasserprojekt brachte ihr
jetzt eine Reise nach Stockholm und höchste Ehren im internationalem Maßstab
ein. Wir befragten sie zum Preisgewinn und inwiefern der Preis ihre Ambitionen in
Bezug auf Wasser auf ein neues Niveau gehoben hat.
Beschreiben
Sie die Grundlagen Ihres Preisträgerprojektes.
Austern
sind natürliche Wasserreiniger, daher beschäftigte sich mein Projekt damit,
wie wir Austern einsetzen könnten, um die Chesapeake Bay zu reinigen. Die Austernpopulation
beträgt heute nur noch ein Prozent von der Population Ende der 90er Jahre des
19. Jahrhunderts. Meine Idee bestand darin, asiatische Austern in die Bucht einzuführen
- sie in Aquakulturzentren anzusiedeln, wo man sie zum Essen ernten könnte.
Dadurch würde sich unsere einheimische Austernpopulation erholen können
- und zusammen würden die asiatische und die einheimische Population die Reinigungsrate
in der Bucht erhöhen.
Ich
schuf ein hypothetisches Riffmodel, das auf einem Computermodell aufbaute. Eigentlich
ist das ein Management-Tool, das es gestattet auszurechnen, wie lange es dauern würde,
die gesamte Bucht zu säubern, basierend auf verschiedenen Mengen asiatischer
Austern.
Hätten
Sie gedacht, dass Ihr Projekt den internationalen Preis gewinnen könnte?
Überhaupt
nicht. Ursprünglich begann ich es nur für wissenschaftliche Messen hier
vor Ort. Dann führte es mich weiter - zu regionalen Wettbewerben, Wettbewerben
des Bundesstaates, nationalen Wettbewerben, und dann bis nach Schweden.
Ich
hielt mich für chancenlos. Andere Studenten befassten sich mit großen
Themen - zum Beispiel, wie man den einzigen Aquifer Isreals klären könnte,
oder wie man mehr sauberes Wasser in afrikanische Länder bringen könnte,
wo es kein sauberes Wasser gibt. Ich wusste, dass mein Projekt alle Grundvorgaben
erfüllte - Wissenschaft, Ethik, wirtschaftliche Überlegungen. Aber dennoch
dachte ich, "Ich werde nicht gewinnen. Ich zähle ja nur Austern."
Als
sie meinen Namen ausriefen, setzte mein Herz für zwei Schläge aus. Es war
ein absolut erfreulicher Augenblick.
Wie
hat die Beteiligung am Wettbewerb Ihr Leben verändert?
Sie
hat meinen Horizont erweitert. Die Gespräche mit Ignacio Rodríguez-Iturbe
[Preiträger des Senior Water Prize] und die Symposiumspräsentationen ließen
mich erkennen, wie ernst die Weltwasserkrise ist. All die jungen Leute aus der ganzen
Welt zu treffen, die sich alle dem Thema widmen, macht mir aber gleichzeitig viel
Hoffnung für die Zukunft.
Sie
gab mir auch das gute Gefühl zu wissen, dass das, was ich tue, sehr wichtig
ist. Der Wettbewerb gab mir die Energie und den Antrieb, weiter zu forschen um dieses
globale Problem anzugehen. Ich bin jetzt am College, und es erleichtert mir das Studium
- weil ich die Endanwendung all meiner Biologie- und Chemiestunden sehen kann.
Was
möchten Sie nach dem College tun?
Ich
würde gern für ein Unternehmen wie ITT arbeiten, das an vorderster Front
steht, sich mit Problemen wie diesem beschäftigt und versucht, etwas zum Guten
zu wenden. Zu wissen, dass es Unternehmen wie Ihres gibt, lässt mich zuversichtlich
in die Zukunft schauen.
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ITT
wird Beitrag Chinas zum Water Prize sponsern
ITT
Industries sponsert bereits Vorausscheide für den Stockholm Junior Water Prize
in den USA, Schweden und Mexiko. Ab 2003 wird in dieser Liste auch China stehen.
"Wir
sind ein seit vielen Jahren in China tätiges und verantwortungsbewusstes Unternehmen,
und als führender Hersteller von Technologien zur Wasserreinigung freuen wir
uns besonders, den Beitrag Chinas zu diesem nahmhaften internationalen Umweltwettbewerb
zu sponsern," sagt Lou Giuliano, Vorsitzender, Präsident und CEO von ITT
Industries. "Dieses Sponsoring ist eine weitere Möglichkeit, unsere Freundschaft
mit China zu zeigen."
Lou
Giulianos Rede
Der
CEO von ITT, Lou Giuliano, hielt am 15. August auf dem Stockholm Water Symposium
eine Ansprache. Um den Text der Ansprache zu sehen, besuchen Sie die Website von
ITT Industries unter www.itt.com.
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