In
dieser Ausgabe
|
|
Der
Harold S. Geneen Award
Einzigartige
Teamleistung
DAS
PINNACLE-TEAM VON NIGHT VISION
Als
Night Vision ein
unfreundliches Signal zum Aufwachen erhielt, reagierte das Unternehmen auf die einzige
ihm bekannte Weise: mit Ideenreichtum, Innovation und einem unvergleichlichen Bestreben,
Branchenführer für Nachtsichttechnik zu bleiben.
Der
Schock kam 1998. Nachdem das Unternehmen 13 Jahre lang den größten Anteil
-- und in einigen Fällen den vollen Anteil -- der von der U.S. Army vergebenen
mehrjährigen Omnibus-Aufträge (OMNI) über Bildverstärkungsgeräte
erhalten hatte, erfuhr Night Vision, dass es nur 40 Prozent des OMNI-V-Auftrages
erhalten sollte. Das Unternehmen war aus heiterem Himmel von seinem Hauptkonkurrenten
ausgestochen worden, der die Produktion von Nachtsichtgeräten mit Röhren
der 4. Generation versprach.
Zum
damaligen Zeitpunkt boten Gen-4-Röhren beträchtliche Leistungsverbesserungen,
da sie "filmlos" waren, das heißt, dass kein Ionenwallfilm auf der
Mikrokanalanode verwendet wurde. Dies war eine beachtliche technische Herausforderung.
Der Film verhindert, dass Ionen, die während des normalen Röhrenbetriebes
erzeugt werden, die Fotokatode beschädigen und die Röhrenleistung herabsetzen.
Die Abschaffung des Films machte eine intensive Entwicklungsleistung erforderlich
-- erstens musste die Anzahl der während des Röhrenbetriebes erzeugten
Ionen verringert werden, und zweitens musste eine Fotokatode entwickelt werden, die
gegen Beschädigung durch Ionen restistent war.
Night
Vision beschleunigte sein Programm zur Filmlos-Entwicklung und schlug im Februar
2001 die Konkurrenz, indem es als Erster eine filmlose Röhre für die U.S.
Army als geeignet nachwies. Im Prozess der Entwicklung der filmlosen Röhre entdeckte
man bei Night Vision jedoch, dass viele Verbesserungen, die an der filmlosen Röhre
angebracht wurden, auch auf eine Gen-3-Röhre mit Film angewendet werden konnte,
indem man den Film deutlich "ausdünnte", statt ihn vollständig
zu entfernen. Im Ergebnis entstand Pinnacle, eine Röhre, die das Leistungsniveau
der 4. Generation erreichte und in einigen Fällen sogar übertraf.
Nachdem
sie die Pinnacle-Röhre getestet hatte, willigte die U.S. Army ein, die vertraglichen
Anforderungen aus OMNI V derart umzugestalten, dass die Pinnacle-Technologie akzeptiert
werden konnte. Die Army legte außerdem fest, dass filmlose Röhren gegenüber
Röhren mit Film keinen Leistungssprung mehr darstellten, und zog seine "Filmlos"-Definition
der 4. Generation zurück. Zur gleichen Zeit versagte der Konkurrent, der kühn
filmlose Produkte versprochen hatte, mehrmals bei Eignungstests.
Plötzlich
wurde klar, dass Night Vision wieder der wahre Marktführer war, und das Pinnacle-Team
begann nunmehr, beeindruckende Aufträge einzuheimsen. Die U.S. Navy vergab einen
Auftrag über 43 Millionen USD an Night Vision. Die Army erhöhte den Anteil
von Night Vision am OMNI-V-Auftrag von 40 auf 50 Prozent und später auf 100
Prozent. Im Mai 2002 vergab die Army 100 Prozent des OMNI-VI-Auftrages für das
Flugwesen und 60 Prozent (den maximal zulässigen Anteil) für die Bodentruppen
an Night Vision.
Kunden
aus dem Militärbereich der USA betrachten jetzt die Pinnacle als den Bildverstärker
ihrer Wahl.
"Das
Pinnacle-Team hat die Glaubwürdigkeit von Night Vision bei unserem wichtigsten
Kunden wiederhergestellt -- nicht allein in Bezug auf Technologien, sondern auch
in Bezug auf Vertrauen," sagt Gary Aicher, President von Night Vision.
"Bei
der Army weiß man, dass man sich darauf verlassen kann, dass wir von ITT das,
was wir versprechen, auch entwickeln und liefern."
Nächster
Bericht
|
|
Das
Pinnacle-Röhren-Entwicklungs-Team
Night
Vision
Roanoke,
Virginia
Tom
Peck, Rudy Benz, Keith Passmore, Doug Hollish, Dick Floryan, Arlynn Smith, Randy
Lundberg, Susan Tate, Nelson Devoe, Roger Voss
|