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In dieser Ausgabe |
Flygt
konzentriert sich auf CO2 -Emissionen Bis 2006 plant Flygt seine Kohlendioxid-Emissionen um ein Prozent zu senken. Dies bedeutet, dass 430 Tonnen weniger von diesem Treibhausgas in die Atmosphäre entlassen werden. Nach dem Kyoto-Protokoll - einer internationalen Vereinbarung, die Industriestaaten dazu verpflichtet, die Emissionen von Treibhausgasen zu senken - ist die Senkung von CO2 ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen die globale Erwärmung. Flygts erster Schritt in diese Richtung war das Erfassen von Daten darüber, wieviel CO2 das Unternehmen erzeugte - und der Hauptquellen. Man fand heraus, dass Flygt insgesamt zwischen 25.000 und 43.000 Tonnen CO2 pro Jahr erzeugt (genaue Messungen sind schwierig, da Datenerfassungsmethoden für den Transport noch in der Entwicklung sind). Im Durchschnitt emittiert jeder Mitarbeiter von Flygt neun Tonnen CO2 pro Jahr, während die "erlaubte" Menge laut dem Kyoto-Protokoll nur eine Tonne beträgt. Die Hauptquellen für CO2 waren Strom, Heizung und Transport von Flygt-Mitarbeitern und -Produkten. Mit einer Einzeldarstellung der verschiedenen CO2 erzeugenden Prozesse ausgerüstet traf sich das Flygt-Führungsteam Ende 2003 und noch einmal Anfang 2004, um das CO2-Senkungsziel des Unternehmens von einem Prozent zu beschließen, sowie die Schritte, die dazu nötig sind. Um das Ziel zu erreichen, setzt Flygt eine Reihe von Aktivitäten um; dazu gehören: Senkung der Energie für Strom und Heizung. Von der Energie, die bei Flygt für Strom und Heizung verwendet wird, werden 42 Prozent für Strom verwendet, und davon sind schon 90 Prozent "grünen" Ursprungs (z.B. Wasserkraft, Windkraft und andere erneuerbare Energiequellen. Flygt zählt Atomkraft nicht zu den "grünen" Quellen.) Senkung des Verbrauches von Erdgas und Erdöl. Flygt wird fossile Erdgas- und Erdölbrennstoffe durch erneuerbare Energiequellen ersetzen (z.B. Bio-Brennstoff). Fast 100 Prozent der Flygt-Einrichtungen sind gemietet oder gepachtet, daher müssen die Besitzer in einem ersten Schritt von der Notwendigkeit der Veränderung überzeugt werden. Senkung des Kraftstoffverbrauches durch Service- und Fuhrparkfahrzeuge. Um den Kraftstoffverbrauch zu senken, erhalten die Fahrer eine Öko-Fahr-Ausbildung, in der ökologisches Fahrverhalten gelehrt wird. Außerdem wird Flygt, wo möglich, mit alternativem Brennstoff betriebene Fuhrparkfahrzeuge anschaffen. Verminderung der Anzahl der Geschäftsreisen. Das Unternehmen wird weiterhin Videokonferenzen und WebEx-Meetings durchführen und innerhalb Europas Flugreisen durch Zugfahrten ersetzen. Rationalisierung der Produktlieferungen. Transporte zu und ab Flygts Werken, Lieferzentren, Geschäftsstellen und Serviceläden sind bei weitem die größten Verursacher von CO2-Emissionen (48 Prozent der Gesamtsumme). Flygt wird seinen Lieferfahrern Öko-Fahrstunden vorschlagen, LKWs besser auslasten um Transporte zu sparen, Bahn statt LKW und Schiff statt Flugzeug nutzen, wo dies der Kundenzufriedenheit nicht im Wege steht. |
Wie
viel sind 430 Tonnen? Flygt verpflichtet sich, in den nächsten drei Jahren 430 Tonnen an CO2-Emissionen einzusparen. Wer dies als Einzelperson erreichen wollte, müsste ... ...107.000 Kilogramm Papier recyceln ...67.080 Mal mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren ... 143 Jahre lang mit dem Bus zur Arbeit fahren ... zu Hause 3.000 100-Watt-Glühlampen durch kompakte Leuchtstofflampen von 15 Watt ersetzen Quelle: Sierra Club |
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