Die gleiche Sprache sprechen

Beim Best Practices Symposium finden die Teilnehmer einen gemeinsamen Nenner innerhalb unseres weltweit tätigen Unternehmens.

Es gab einen Moment beim kürzlich veranstalteten Best Practices Symposium, in dem die echte globale Natur von ITT zum Vorschein kam und von allen erfasst wurde.

Auf der Bühne kündigte Nori Morimoto, ein Japan-Amerikaner aus Kalifornien, den Ring of Quality Award-Gewinner Tobias Schimmele-Brell aus Deutschland an. Dieser berichtete über die Teamarbeit von Schweden, Deutschen und Italienern, die gemeinsam einen Electronic Components-Verbinder für eine Flygt-Pumpe entwickelten.

"Als dieses Team erstmals zusammenkam, war auf Grund unserer verschiedenen Kulturen, Sprachen und Mentalitäten keiner von uns sicher, ob es klappen würde. Aber jetzt ist das Projekt ein Erfolg geworden und wir sind inzwischen sogar Freunde", erzählte Schimmele-Brell dem Publikum in seiner Zweitsprache Englisch.

Dieser öffentliche Moment hielt perfekt fest, welche schrankenbrechenden Tätigkeiten hinter den Kulissen des Symposiums stattfanden. Auf dem Begrüßungsempfang traf Thomas Maier von Electronics Components Bengt Möller und Lasse Larsson von Flygt. Der Deutsche und die zwei Schweden sprachen lange über die Verwendung eines Web-Tools für die Bearbeitung der Aufträge bei Flygt.

"Jetzt versuchen wir Bengt und Lasse mit unserem Einkaufsleiter in Weinstadt, Deutschland, zusammen zu bringen, um etwäs ähnliches machen zu können", so Maier.

Die Universalität der Best Practices war ebenso offensichtlich während einer Präsentation von Tom Capua und Kevin Kreiner von Fluid Handling Systems. Nach ihrer Rede über die "Nachhaltigkeit von betrieblicher Exzellenz", näherte sich ihnen Ron Gordon, der einen Rat suchte bezüglich Verbesserungsmöglichkeiten der Prozesse von Spritzguss und Montage im Werk von Night Vision in Roanoke, Virginia. Ebenso kam Jay Monirian auf sie zu, der die FHS-Prozessexperten um Hilfe bei der Verbesserung der Keypad-Prozesse bei Electronic Components in China bat.

Das Symposium ist nicht nur eine hoch geschätzte Gelegenheit, großartige Ideen quer durch ITT zu übertragen, sondern ebenso eine Möglichkeit zur Pflege beruflicher Beziehungen und sogar persönlicher Freundschaften zwischen ITT-Mitarbeitern, die sich sonst vielleicht nie treffen würden. Einen beispielhaften Fall bilden Jonathon Kiely und Claudine Lanctot.

Kiely ist in England geboren und arbeitet bei Flygt Pump in Schweden. Lanctot ist gebürtige Französin und tätig bei Systems Defense in Colorado. Sie fanden einen gemeinsamen Nenner in ihrer Arbeit mit Value-Based Six Sigma und in ihren Persönlichkeiten.

"Claudine ist eine begeisterte Mitarbeiterin mit einer sehr positiven Einstellung und das hat mir sofort an ihr gefallen", berichtet Kiely. "Es war sehr inspirierend jemanden zu treffen, der noch so jung und im Unternehmen schon so kompetent ist und der meine Ansichten und Ideen teilte. Ich betrachte Sie als Teil der nächsten Managementgeneration bei ITT und dieser Gruppe hoffe ich in der Zukunft auch anzugehören."

"Nachdem ich Claudine kennen gelernt hatte", fährt er fort, "habe ich festgestellt, wie klein (und doch verschieden) ITT wirklich ist. Sie lebt auf einem anderen Kontinent, arbeitet in einem völlig anderen Geschäftsbereich und trotzdem hatten wir uns sehr viel in Bezug auf unsere Arbeit zu sagen. Ich denke wirklich, dass alle ITT-Mitarbeiter ermutigt werden sollten, sich bei anderen Value Centern zu melden, weil wir so viel voneinander lernen können -- und zwar nicht nur über unsere Arbeit, sondern auch über die verschiedenen Kulturen."


 
 

Beim Best Practices Symposium trafen sich: (obere Reihe, von l. nach r.) Thomas Maier aus Deutschland mit Bengt Möller und Lasse Larsson aus Schweden und (untere Reihe) Claudine Lanctot von Defense und Jonathon Kiely von Fluid und viele andere.