ITT Industries
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Pensionsplanförderer des Jahres

Donald Foley, Vize-Präsident, Leiter der Finanzabteilung und Direktor für Steuern, ITT Industries

Brief zum Finanzmanagement
4. Juli 2005

Die Pensionskasse von ITT Industriesüber 4 Milliarden USD hat kontinuierlich außergewöhnlich hohe Renditen erbracht, was Portfoliomanager auf seinen hohen Anteil an Alternativanlagen, Foleys Neuerung und die Bereitschaft, neue Strategien in Betracht zu ziehen sowie die lange Verweilzeit von Managern zurückführen. Die Kasse brachte im vergangenen Jahr mehr als 16% ein, wozu vor allem das Private-Equity-Portfolio beitrug, das mehr als 20% einbrachte. In der Ende letzten Jahres abgeschlossenen Dekade hat der Pensionsfond jährlich 12,1% Rendite eingebracht, wobei auf einer fortlaufenden 10-Jahres-Basis nie weniger als 9,3% Rendite entstanden.

Auf dem letzten Stand der Investmentstrategieschritte nutzt ITT jetzt Derivate, um das Inflationsrisiko einzugrenzen.  Der Fond hat vor 18 Monaten einen Zinsratenswap eingesetzt, der bei fallenden Zinsraten gute Erträge ergab.

Im Gegensatz zu einigen Pensionsfonds, die dazu neigen, vorschnell zu schießen und Manager oft zur falschen Zeit und mit beträchtlichen Kosten kündigen, sind einige ITT-Manager schon seit Mitte der Achtzigerjahre beim Fond. "ITT macht keine Panik. Wenn ein Style in Ungnade fällt, ist man dort geduldig", so Ray Nixon, Portfolio-Manager bei Barrow, Hanley, Mewhinney & Strauss, wo man seit 20 Jahren Finanzmanagement für ITT betreibt. Deep-Value-Manager erbrachten Ende der Neunzigejahre nicht die erforderliche Leistung, doch ITT behielt sie und die Loyalität zahlte sich aus. In den vergangenen fünf Jahren, die am 31. März endeten, erbrachten die Manager 13,48% pro Jahr, im Vergleich zu den -3% des Index 500 von Standard & Poor.

ITT arbeitet auch nach wie vor mit Portfolio-Managern zusammen an der Entwicklung von Strategien. Im Jahr 2003, als die Strategie sich noch in der Entwicklung befand, beauftragte man American Century Investments mit dem Management eines auf Standard-Wachstumswerte konzentrierten Portfolios.  American Century traf sich dreimal mit Foley und Clayton Young, Stellvertretender Leiter der Finanzabteilung, die mitteilten, dass sie eine aggressivere Strategie wünschten. Im vergangenen Jahr übertraf American Century mit diesem Auftrag seine Benchmark um mehr als 600 Basispunkte.

Jeff Szablewski, VP und Kundenportfoliomanager bei American Century, beschrieb Foley und Young als "zwei der hochleistungsfähigen Herren auf der Seite der Planförderer." Ein anderer Manager meinte: "Nach unseren Erfahrungen ist Don Foley ein unabhängiger, langfristiger Denker, der sich nicht so einfach von Modeerscheinungen oder 'Trends der Woche' am Markt beeinflussen lässt. Er scheut sich nicht, sich auf eine Strategie einzulassen, bei der andere sich noch zurückhalten."