Einbeziehung & Vielfalt im Jahr Eins

Vor einem Jahr erhob ITT Einbeziehung und Vielfalt zu einer strategischen Notwendigkeit und berief Usha Wright in die neu geschaffene Position der Direktorin für Arbeitskräftestrategie. Was hat sich seither geändert? In diesem Interview beantwortet Wright diese und andere Fragen darüber, wie ITT daran arbeitet, einen Bestand an Mitarbeitern zu schaffen, der den Markt widerspiegelt, und den zunehmend schwieriger werdenenden Kampf um Spitzentalente zu gewinnen.

 

Als Sie vor einem Jahr diese Position annahmen, merkten Sie an, dass die Initiativen der ITT zu Einbeziehung und Vielfalt teilweise bruchstückhaft und lokal begrenzt waren. Was wurde unternommen, um einen umfassenderen unternehmensweiten Fokus auf Einbeziehung und Vielfalt zu schaffen?

Erstens -- und das ist auch am wichtigsten -- wurden Einbeziehung und Vielfalt in unsere Liste der Kernwerte aufgenommen und gehören jetzt zum ITT Managementsystem. Das Managementsystem legt die Art und Weise unserer Geschäftstätigkeit fest, und wir wollen ganz klar ausdrücken, dass Einbeziehung und Vielfalt nicht verhandelbar sind -- sie gehören als feste Bestandteile zu unserem Unternehmen wie Ehrlichkeit, Fairness und Qualität.

Wir haben auch unseren Verhaltenskodex und dazugehörige Schulung überarbeitet, um klar zu machen, welche Verhaltensweisen wir in Bezug auf Einbeziehung und Vielfalt erwarten, und wir haben unsere Kompetenzen des Value-Based Leadership Development so aktualisiert, dass sie sich auf Einbeziehung und Vielfalt als essenzielle Führungsqualitäten konzentrieren. Außerdem haben wir eine Stellungnahme zum Engagement für Einbeziehung und Vielfalt erstellt, so dass jeder bei ITT absolute Klarheit hat.

Schließlich haben wir damit begonnen, Beziehungen nach außen zu knüpfen, die uns helfen sollen, vielfältige Talente anzuwerben. Ein Beispiel ist unser Wirken als Sponsor für Stipendien des United Negro College Fund. Und wir verfolgen noch weitere Möglichkeiten -- bleiben Sie also dran!

Sie haben ein stabiles Gerüst für Einbeziehung und Vielfalt errichtet. Wie aber kann ITT tatsächlich Verhaltensweisen ändern?

Das beginnt an der Spitze. Mit Hilfe zweier geachteter Schulungsunternehmen im Bereich Vielfalt und Multikultur -- Ivy Group und IMC -- veranstalten wir diesen Monat vierstündige Workshops für Mitglieder des ITT-Exekutivrates und Präsidenten der Value Center. Im Februar werden wir unseren 500 Spitzenführungskräften im Executive Forum die gleiche Schulung anbieten.

In der Folge werden wir dies über die gesamte Welt der ITT ausrollen. Unsere unternehmensinternen Schulungen sind direkt darauf gerichtet, unsere Mitarbeiter wissen zu lassen, was sie bezüglich Einbeziehung und Vielfalt vom Konzern erwarten können und was wir von ihnen erwarten.

Sie standen auch auf dem Programm des China Forum, das vor kurzem in Peking stattfand. Was war dort das Ziel Ihres Workshops?

Wir verbrachten mehrere Stunden mit unseren Mitarbeitern chinesischer Nationalität, sprachen über kulturelle Verhaltensweisen in Amerika und Europa und ermittelten die kulturellen Gräben, die verhindern, dass wir so eng mit unseren Mitarbeitern in China zusammenarbeiten, wie wir sollten. 

Es war ein intreraktives Seminar, und eine der interessantesten Fragen war: "Nennen Sie eine kulturelle Sache, die man ändern könnte, um Ihre Arbeit zu erleichtern." Das gab Anlass zu großartigen Diskussionen. Zum Beispiel erwähnten die chinesischen Mitarbeiter, dass ihre Kollegen in den USA oft Konferenzschaltungen für den Freitag nachmittag ansetzten, der aber in China Sonnabend ist. Wir müssen besser gewahr werden, welche Auswirkungen unsere Handlungen auf jeden in unserem globalen Team haben.

Wie würden Sie insgesamt das Engagement der ITT für Einbeziehung und Vielfalt bewerten?

Unser CEO Steve Loranger entwickelt dafür eine außergewöhnliche Leidenschaft und setzt sich dafür ein, alle Führungskräfte für Fortschritte auf diesem Gebiet verantwortlich zu machen. Ich treffe mich persönlich mit allen unseren Value-Center-Präsidenten,  um Führungspläne zur Verbesserung von Einbeziehung und Vielfalt zu entwickeln. Jeder versteht, dass dies eine Notwendigkeit für das Unternehmen ist. 

Und wie würden Sie die Fortschritte Ihres Unternehmens bewerten?

Wir machen in mehreren Bereichen Fortschritte. Die ITT-Führung sieht jetzt anders aus als noch vor zwei Jahren: Es gibt einer Reihe von Frauen in höchsten Positionen, wie Brenda Reichelderfer, Lisa Blais, Gretchen McClain und Janice Klettner, und Menschen wie unser neuer CIO Sanjay Kothary bringen einen verstärkt multikulturellen Standpunkt in unsere Führungsreihen ein. Unsere derzeitigen Führungspläne sollen auf diesen Fortschritten aufbauen.

Außerdem hat der ITT Board of Directors festgelegt, dass wir Messungen unserer Fortschritte vornehmen. Wir sind gerade dabei, wichtige Unternehmenszahlen zur Vertretung von Frauen und anderer Gruppen unter dem Merkmal Vielfalt in unserem Führungspool zu selektieren. Wir erstellen auch einen Auswertungsbogen, mit dessen Hilfe unser Unternehmen seine Leistungen in bestimmten Bereichen bewerten kann, darunter Einstellungspraktiken und Aufbau einer Arbeitsplatzkultur, die Einbeziehung fördert. Wir werden diese Werkzeuge ab Anfang 2007 nutzen, um eine Grundlage für künftige Vergleiche zu schaffen.

Sie sind die erste Person in der neuen Position eines Direktors für Arbeitskräftestrategie bei ITT. Wie sind bisher Ihre Erfahrungen bei der Aufgabe, das Unternehmen auf neue Wege zu führen?

Ich bin sehr ermutigt durch die Unterstützung und das positive Feedback, die ich aus dem ganzen Unternehmen auf allen Ebenen erfahren habe. Unser Führungsteam und unsere Mitarbeiter strengen sich an, mir bei dieser großen Aufgabe zur Seite zu stehen. Meine früheren Erfahrungen mit dem Unternehmen waren äußerst hilfreich und nützlich. In meiner früheren Position war ich dafür verantwortlich, globale Programme in Bezug auf Umweltsicherheit und einige produktbezogene Probleme zu entwickeln. In meiner neuen Position hat man mir die Verantwortung dafür übertragen, in kulturübergreifender und in globalem Kontext stehender Arbeit lieferbare Produkte zu entwickeln. Meine globale Erfahrung war dabei ungemein wertvoll, und das zeigt sich in der enormen Unterstützung, die ich bisher erhalten habe. Unser erstes Jahr war großartig, aber ich freue mich schon auf ein noch besseres zweites Jahr!


 
 

Die Aufmerksamkeit auf Einbeziehung und Vielfalt lenken

Wenn Sie auf das Bild oben klicken, sehen Sie die englische Fassung der Erklärung zum Engagement für Einbeziehung und Vielfalt. Sie wird derzeit in fast 20 Sprachen übersetzt und wird dann im neuen Portal Einbeziehung & Vielfalt zur Verfügung stehen, das gerade entwickelt wird. Das Portal wird auch druckbare Arbeitsplatzposter in 20 Sprachen und eine große Palette an Tools, bildenden Informationen und Modulen für das Selbststudium enthalten.