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"Ein
himmlischer Auftrag"
Andrew
Jones von ITT ist zu bescheiden, um dieser Beschreibung beizupflichten, doch seine
Hilfsaktivitäten für die in Armut lebenden Kinder von Cebu sind definiv etwas Besonderes.
Anderen
zu helfen ist
für Andrew Jones etwas ganz Natürliches. Darüber zu sprechen eher nicht.
Der
Vizepräsident und General Manager des Geschäftsbereiches Electronic Components
in Europa und Asien meint dazu, es sei "nicht gerade typisch britisch, mit seinen
guten Taten hausieren zu gehen", doch wenn eine dieser Taten Auswirkungen auf
so viele Menschen hat, fällt es auch diesem Briten schwer, darüber auf Dauer den
Mantel des Schweigens zu breiten.
Die
Geschichte beginnt 2003, als Andrew mit seiner Familie von England nach Hongkong
zog, um einen Auslandseinsatz für ITT wahrzunehmen. Während ihres Aufenthaltes
besuchten sie Cebu auf den Philippinen, und aus dem Kurzurlaub wurde eine lebenslange
und lebensverändernde Erfahrung für Familie Jones.
Neben
dem Schock über die abgrundtiefe Armut in Cebu wurden die Familienmitglieder von
besonders traurigen Gefühlen erfasst, wenn sie die vielen Kinder in Cebu sahen,
die schlechte Kleidung, keine Schuhe und keine Hoffnung auf eine bessere Zukunft
hatten. Gleichzeitig staunten sie über die Großzügigkeit dieser jungen, von der
Armut geschlagenen Menschen.
"Sie
waren bereit, alles, was sie hatten, mit unseren Kindern zu teilen", erinnert
sich Andrew. "Wir verglichen ihre Lage mit der unseren und beschlossen, zu helfen
-- auch wenn es nur wenig war."
In
typisch untertriebener Weise wurde dieses "bisschen" Hilfe zu etwas ziemlich
Substanziellem. Bei ihrer Rückkehr nach England 2006 tat sich Andrews Frau Rachel
mit seiner persönlichen Assistentin Natalie Baker zusammen und rief alle Schulen
in der Gegend um Basingstoke an -- dem Standort des britischen
Werkes von ITT Electronic Components -- um sie zu fragen, ob sie Sammlungen für
Bekleidung, Schuhe, Bücher und Spielzeug für die Kinder von Cebu durchführen würden.
"Das
Echo war fantastisch", meint Andrew.
Alles
in allem wurden genügend Spenden gesammelt, um zahlreiche große Kisten zu füllen.
Der Rücklauf war so gewaltig, dass das Projekt seinen eigenen Weg nahm, obwohl Andrew
es nicht an die große Glocke hängen wollte.
Mehrere
Beiträge und Fotos erschienen in den lokalen Medien. Das
Lagerpersonal von ITT Basingstoke sammelte unter der Leitung von David Miles stapelweise
Sachspenden ein, verschickte sie und leistete Großartiges bei der Erledigung der
Zollangelegenheiten. Andrew ermittelte eine kirchliche Mission in Cebu um sicherzustellen,
dass die Gaben direkt an notleidende Kinder verteilt wurden.
Das
Eintreffen dieser speziellen Pakete in Cebu wurde fast wie ein Wunder begrüßt.
Jorge Quitayen, Leiter der kirchlichen Mission, die die Kleiderspenden verteilte,
sprach von der "unvergleichlichen Freude" in den Kinderaugen und nannte
die Kleiderspendenaktion der Jones' eine "von Gott inspirierte Tat" und
einen "himmlischen Auftrag".
Andrew
errötet zwar bei dem großen Lob, das ihm zuteil wird, doch er macht auch klar,
dass ihm die Bedeutung des Projektes durchaus bewusst ist. Dies vermittelt er jedoch
nicht durch Worte, sondern durch Taten. Erst kürzlich begannen Rachel und Andrew
mit der Planung einer weiteren Kleiderspendenaktion für die armen Kinder auf der
anderen Hälfte der Welt, die sein Herz anrührten.
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Durch
die Kleiderspendenaktion, die Andrew Jones von ITT und seine Frau Rachel (Foto oben,
neben ihr Tochter Laurel) wurde in zahlreichen Schulen rund um das englische Basingstoke
Kleidung gesammelt und nach Cebu auf den Philippinen geschickt, wo Mitarbeiter einer
kirchlichen Mission diese an Kinder in Armut verteilten.
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