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ITT
101:
Friction
Products Division
Nicht
mehr Galfer, doch mit dem Schwerpunkt auf F&E der Konkurrenz immer noch überlegen.
Die
90 Millionen Bremsbeläge,
die die Friction Products Division in diesem Jahr herstellen wird, übersteigen
den Output von 2004 um 10 Millionen ... , dieser wiederum überstieg den
Output von 2003 um 10 Millionen ... ; der seinerseits den Output von 2002
um 10 Millionen überstieg ... ; der überstieg ...
Sie
wissen, was gemeint ist.
Friction
Products Division bricht nicht nur vorherige Produktionsrekorde -- sie werden dort
so effektiv und mit Methode zu Staub zerrieben, wie Reibwerkstoffe zerrieben werden,
um qualitativ hochwertige Bremsbeläge für die Automobilindustrie herzustellen.
Seit
Friction Products 1977 zu ITT kam, erfreut sich das Unternehmen nicht nur eines stetigen,
sondern auch berauschenden Wachstums. Allein in den vergangenen fünf Jahren
sind die Umsätze um 60 Prozent gestiegen, von 200 Millionen USD im Jahr 2000
auf vorgesehene 320 Millionen USD 2005.
Michele
Gianasso, Präsident von Friction Products, schreibt diesen Erfolg drei wichtigen
Stärken zu. "Wir sind bekannt für unsere technische Führungsposition,
unsere Reaktion auf Kundenwünsche und unsere bestens ausgebildeten und motivierten
Mitarbeiter."
Friction
Products Division, ehemals Galfer, führt drei Herstellungsbetriebe in Italien.
Bremsbeläge werden am Hauptstandort in Barge und in Termoli hergestellt, und
Bremsschilde aus Stahl für die Beläge werden bei Vauda Canavese produziert.
Kunden
lassen sich in drei Gruppen aufteilen: OEM (Originalteilehersteller) für Bremssysteme
machen 42 Prozent des Geschäftes aus, gefolgt von OES (Originalteileservice)
mit fast 31 Prozent und AM (unabhägiger Aftermarket) mit fast 27 Prozent.
Europa
ist die Hochburg für Friction Products; mehr als 90 Prozent des Umsatzes kommen
aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Tschechien. Einige der höchstentwickeltsten
Autos weltweit -- darunter Ferrari, Lamborghini, Volvo, Audi, Peugeot und Porsche
-- können mit Hilfe der Bremsplatten und Bremsschilde von Friction Products
haarscharf bremsen.
Um
mit Kunden dieser Größenordnung weiterhin auf der Überholspur zu
fahren, bleibt Friction Products kosteneffizient und technisch am Ball. Das starke
Engagement für F&E -- das 4,3 Prozent des Umsatzes und 100 Ingenieure in
Anspruch nimmt -- hat Neuerungen hervorgebracht, die die Produktivität steigern,
Kosten senken und die Qualität verbessern.
Zu
technisch bedingten Fortschritten gehören Rotationspressen, die sich aus dem
standardmäßigen Modell mit einer Formmulde zu acht Mulden entwickelt haben.
Verschiedene manuelle Operationen wie das Bestücken der Pressen mit Bremsschilden
und das Herunternehmen werden von einer Armee aus mehr als hundert Robotern ausgeführt,
von denen manche eine eingebaute Kamera zur Bewegungssteuerung haben.
Ein
intern entwickeltes Infrarot-System zum Aushärten hat offene Flammen zum Erhitzen
von Reibwerkstoffen auf fast 760 °C ersetzt. Neben einer Beschleunigung der Produktion
hat die neue Aushärtemethode auch zur Beseitigung der Brandgefahr geführt
und Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen sowie unangenehme Gerüche
drastisch verringert.
Spitzenprozesse
ermöglichen Barge und Termoli, zusammengenommen erstaunliche 350.000 Bremsbeläge
pro Tag zu produzieren. Die durchschnittliche Zykluszeit vom Rohmaterial bis zur
Verpackung wurde von einer Woche auf 45 Minuten verkürzt.
Robotertechnik
und andere Automatisierungsformen haben zu einem Anstieg statt zu einer Verringerung
der Beschäftigungszahlen geführt. Um angestiegenen Kundenbedarf decken
zu können, wurden in den letzten zwei Jahren 150 neue Mitarbeiter eingestellt,
wodurch die aktuelle Mitarbeiterzahl auf fast 1000 stieg. "Wenn ich mit Gewerkschaftsvertretern
spreche, kann ich damit eine positive Botschaft vermitteln", sagt Gianasso.
Mitarbeiter
sind die wahre Triebkraft für das beschleunigte Wachstum von Friction Products.
An den Fertigungsstraßen herrscht ein allgemeines Gefühl der Mitbesitzerschaft,
indem jeder Verbesserungen vorschlägt und für sein Engagement belohnt wird.
"Wir geben unseren Leuten viel Arbeit und viel Verantwortung, und das gefällt
ihnen", so Gianasso. "Sie kommen sich nicht vor wie ein kleiner Teil
eines großen Unternehmens, sondern wie ein bedeutender Teil in einem schlanken
Unternehmen."
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Bei
der Friction Products Division werden verschiedene manuelle Operationen durch eine
Armee von mehr als 100 Robotern ausgeführt, manche mit eingebauten Kameras zur
Bewegungssteuerung.
über
Europa hinauswachsen
Im
kommenden September wächst Friction Products Division über Europa hinaus
und eröffnet ein Werk für Bremsbeläge im US-amerikanischen Searcy,
Arkansas. Die umgestaltete Einrichtung von Fluid Handling Systems wird mit 35 bis
40 Mitarbeitern beginnen, drei Schichten fahren und anfangs von italienischen Werksfachleuten
geleitet werden. "Wir möchten mit einer ausreichenden Kapazität starten,
um Kunden in den USA zu zeigen, dass wir bereit sind, sofort für sie zu produzieren,"
sagt Gianasso.
Der
nächste große Schritt in Richtung Globalisierung dürfte 2006 getan
werden, wenn Friction Products mit einer möglicherweise in China angesiedelten
Produktionseinrichtung den japanischen Markt in Angriff nimmt.
Diese Schritte bringen Friction Products auf den richtigen Kurs, das bis 2007 angestrebte Ziel von 370 USD Umsatz mit einer zufrieden stellenden Betriebsmarge zu erreichen. "Wir
können diese Ergebnisse erreichen," so Gianasso, "weil wir den technischen
Vorteil, die Kostenposition und eine engagierte Mitarbeiterschaft haben." |